Camping Lago Maggiore Tessin

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Mittwoch, 8. Februar 2012

Ferienwohnungen und Ferienhaus am Lago Maggiore

Freunde aus Brissago haben uns mal wieder an den Lago Maggiore eingeladen. Da laut einem alten Sprichwort Besuch wie Fisch ist, "nach drei Tagen fängt er an zu stinken", werden wir nicht bei unseren Freunden in Brissago wohnen. Wir reisen mit Hund und zwei Enkelkindern, ein Hotel kommt nicht in Betracht. Also soll es eine Ferienwohnung in Locarno oder in Ascona sein, gibt es doch noch viel in der Umgebung zu entdecken. Das Angebot ist groß und im Schweizer Teil des Tessin ist es nicht erheblich teurer als in Italien. Es fällt nicht leicht, das richtige zu finden, das Internet bietet eine riesige Auswahl. Schließlich haben wir uns entschieden: Am Ortsrand von Ascona, atemberaubender Blick über den Lago Maggiore, hauseigener beheizter Pool, Brötchenservice etc., alles zu einem erschwinglicher Preis, die Kundenbewertungen durchweg positiv: Der Urlaub kann kommen.

Die Ferienwohnung erweist sich in der Tat so, wie wir es erwartet hatten. Wir sind angekommen, zwei Wochen liegen vor uns. Wir haben so einiges geplant und müssen schon aufpassen, dass die Erholung nicht zu kurz kommt.

Natürlich nutzen wir das Angebot „Il Lago e la Montagna“, der See und die Berge, aus. Die Schifffahrt im Schweizer Becken und die Bergfahrt auf die Cimetta sind beinhaltet. Das Schiff bringt uns auf die Brissago Inseln, wo wir den wunderschönen botanischen Garten auf San Pancrazio (auch Grande Isola genannt) besuchen. Zurück in Locarno gehen wir die paar Meter zur Funicolare, der Seilbahn zum Orselino. Auf der 1670m hohen Cimetta genießen wir den Ausblick, der Lago Maggiore liegt weit unter uns.

Mittwochs ist immer Markt in italienischen Luino. Von Locarno nach Luino fährt das Schiff eine Stunde und 40 Minuten. Es macht viel Freude vom Schiff aus die Autoschlangen zu sehen, die sich zu dem weit bekannten Markt quälen und zu wissen, dass wir keinen Parkplatz suchen müssen. Mittwochs in Luino findet man immer was, mit drei großen Taschen treten wir per Schiff die Rückreise an.

Es gibt so viel zu unternehmen. Ein absolutes Muss ist ein Besuch im Theater von Dimitri in Verscio. Der weltberühmte Clown ist mittlerweile zwar 75 Jahre alt, aber nirgendwo im Leben haben wir jemals so gelacht wie hier.

Centovalli, das Tal der 100 Täler, das Maggia Tal mit seinen bunten Riesensteinen, die Bergdörfer mit ihren urigen Lokalen – es gibt noch so viel zu sehen. Unsere Freunde in Brissago haben Verständnis, dass wir in der kurzen Urlauszeit kaum Zeit für sie finden, so schön ist es hier! Aber wir kommen ja bestimmt bald wieder.